Das Wort motoki ist ein Kunstwort aus zwei japanischen Worten für Baum: moto und ki. Wir finden, dass ein Baum eine super Analogie dafür ist, wie wir uns sehen und wie wir leben wollen.
Unterhalb der Erdoberfläche befindet sich bei einem Baum der Wurzel-Teil, der für uns Menschen unsichtbar, aber für den Baum von elementarer Bedeutung ist. Denn ohne Wurzeln verliert ein Baum seinen Halt und eine essentielle Nahrungsquelle.
Wenn man die Wurzel im übertragenen Sinn als etwas sieht, was uns als Menschen Halt und Hoffnung geben kann, dann ist bei motoki der christliche Glaube diese Wurzel. Damit meinen wir nicht eine starre Theologie, sondern den höchst dynamischen Vorgang an einen Gott zu glauben, der sich uns Menschen in Jesus offenbart hat. Einen Gott, der Beziehung ist und eine Beziehung zu uns haben will.
Wie bei einer Wurzel ist also sowohl der belebende Kontakt zu Gott, als auch der moralische Halt in christlichen Werten ein wichtiger Faktor. Darum liegt uns viel daran herauszufinden, wer und wie Gott ist, und orientieren uns an Jesus, der Gottes Werte in unvergleichlicher Weise für uns sichtbar gemacht hat. Diese christliche Wurzel soll die Basis für alles sein, was bei motoki passiert.
Denn ein Baum ist mehr, als nur die Wurzeln. Über der Erdoberfläche ist er sichtbar, greifbar und erlebbar. Mit der Zeit entwickelt ein Baum ganz natürlich einen festen Stamm und viele Äste mit Blättern und Früchten.
Für uns sind die unterschiedlichen motoki-Aktivitäten wie Äste, die sich mit der Zeit immer weiter ausstrecken und die Früchte unserer Arbeit für viele Menschen greifbar machen. Dabei ist es unser Traum, dass der an der Wurzel vorhandene Glaube an Jesus in unserem sozialen und kulturellen Handeln Gestalt gewinnt und für die Menschen um uns herum erfahrbar wird.
