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Freitag 05. September
20.00 Uhr
Jonquil {Oxford, UK}
Periscope {Köln}
Jonquil – aus der Stadt von der unsere Englischlehrer glaubten, sie würden uns das von dort stammende Englisch weitergeben – hebt sich ab von der normalen Gitarre-Bass-Schlagzeug-Besetzung und spielen zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug.
Ok, die sieben Musiker spielen dann noch Flöten, Geige, Trompete, Melodica, Klavier und Orgel. Unter Try Harder und Acuarela, zwei nicht gerade unbekannten Labels, veröffentlichten diese jungen, voller Esprit geladenen Oxforder Herren fernab von jetwaigem Inselhype ihre fantastisch, beschwingenden Evergreens.
Mehr Infos gibt es hier:
Ein Niemand wird es schaffen, zu diesen kleinen Hymnen in seinem
Sessel sitzen zu bleiben und sich ein Lächeln zu verkneifen, geschweige
denn nicht mitzuträllern. Versprochen!
Vergleiche? Nun, manchmal ist der Einfluss der Microphones, Joan Baez
und Grizzly Bear nicht zu verneinen, umrahmt von einer freundlichen,
sonnigen Akustikversion Animal Collective´s. Durchaus nicht von der
Hand zu weisen sind auch osteuropäischen Folkeinflüssen á la Beirut.
Infos
Das Konzert kostet an der Abendkasse 5€ und beginnt wie immer
pünktlich um 20.00 Uhr, danach ist die Wohnzimmer-Lounge geöffnet. Einlass ist ab 19.30 Uhr.
Jonquil {Oxford, UK}
www.myspace.com/jonquiluk
Plattenbesprechung des aktuellen Jonquil Albums (Lions) auf RoteRaupe.de:
»hugo manuel ist ein sammler. der junge frontmann der band jonquil aus oxford besitzt ein sammelsurium verschiedenster alter und ausgefallener instrumente, die - so hört es sich zumindest an - alle auf "lions" zum einsatz kommen.
streng genommen handelt es sich bei jonquil gar nicht um eine richtige band im klassischen sinne, sondern um das soloprojekt von hugo manuel, der von mitgliedern der befreundeten kombos wait for coniston und youthmovies unterstützt wird. gerade diese lose zusammensetzung unterstreicht das experimentelle an jonquil. "lions" bringt in dreizehn songs folk und avantgarde sowie pop und improvisation zusammen. langweilig wird die platte dabei nie, denn für abwechslung ist stets gesorgt. mal sind die stücke sonnig und gut gelaunt ("sudden sun", "whistle low"), mal entwickeln sie sich zu schwelgerischen sound-collagen ("pencil paper"), mal erinnern sie mit ihren osteuropäisch angehauchten bläsersätzen an beirut ("babe so now why no") und an anderer stelle kommen sie als fröhlicher kirmes-folk daher ("lions", "magdalen bridge"). die bereits angesprochenen wagenladungen an instrumenten - vom akkordeon bis zum glockenspiel und vom flügelhorn bis zur triangel ist alles, was das herz begehrt, dabei - machen das album, das neben beirut auch erinnerungen an bands wie animal collective und islands weckt, dabei nur noch aufregender.
jetzt in den sommermonaten sind allerdings einige songs beinahe zu melancholisch und schwermütig. momentan ist "lions" noch eine interessante, abwechslungsreiche und gut gelungene platte. spätestens im herbst wird sie aber das prädikat "großartig" verdient haben.«
Periscope {Köln}
www.myspace.com/periscopeband
Webflyer
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